Depression » Symptome & Anzeichen von Depressionen - Test

Nicht nur Frauen und MĂ€nner, auch Kinder und Jugendliche können an Depressionen erkranken. Es gelten die gleichen Diagnosekriterien wie bei Frauen und MĂ€nnern (ICD-10), jedoch lassen sich gerade bei jĂŒngeren Kindern die typischen Symptome nicht finden. Woran erkennt man eine Depression? Was sind die seelischen & körperlichen Symptome von Depressionen? Körperliche und psychische Symptome bei Depression und oft vernachlĂ€ssigte Begleiterscheinungen mit Hypnose erfolgreich behandeln Aussagen wie:

  • „Ich habe schlechte Laune.“
  • „Ich habe einfach keine Lust auf irgendetwas.“
  • „Ich bin den ganzen Tag wie erschlagen.“,

kennen wir alle. Jeder hat einmal einen schlechten Tag. Dauern solche ZustĂ€nde jedoch an, bessern sich nicht, ist zu ĂŒberprĂŒfen, ob dies nicht Anzeichen einer beginnenden Depressiven Verstimmung sein können.

 

Depression » Symptome & Anzeichen von Depressionen

MĂ€nner reagieren oft mit Gereiztheit, ImpulsivitĂ€t und AggressivitĂ€t; aber auch Frauen sind wĂ€hrend einer Depression leichter reizbar als sonst gewohnt und können plötzliche AusbrĂŒche von Wut oder Traurigkeit zeigen. Die allgemeine Definition von Depression beschreibt 3 Hauptsymptome:

  1.   NiedergedrĂŒckte Stimmung: Die Betroffenen leiden sehr unter einer tiefen Niedergeschlagenheit. Die depressive Stimmung ist fast ununterbrochen vorhanden, stark ausgeprĂ€gt und hĂ€lt mindestens zwei Wochen an.
  2.   Innere Leere und Verlust von Interessen: Charakteristisches Anzeichen einer Depression ist auch, dass der Betroffene weder Freude noch andere GefĂŒhle empfindet. Innerlich fĂŒhlt er sich leer und gefĂŒhlstot. Das Interesse an sozialen Kontakten, an Arbeit und Hobbys erlischt. Aufmunterungsversuche durch die Mitmenschen haben keinen Effekt. Auch positive Erlebnisse verbessern die Stimmung nicht. Alles erscheint ihnen hoffnungslos. Dies kann dazu fĂŒhren, dass Menschen den Willen zum Leben verlieren.
  3.  Antriebslosigkeit und MĂŒdigkeit: AlltĂ€gliche Aufgaben zu bewĂ€ltigen, fĂ€llt depressiven Menschen schwer oder wird sogar unmöglich. Sie fĂŒhlen sich stĂ€ndig geistig und körperlich erschöpft. Selbst das morgendliche Aufstehen wird zum Kraftakt, sodass dass manche das Bett gar nicht mehr verlassen möchten und schließlich nicht mehr aufstehen.
Depression: Symptome, Behandlung, Ursachen

In diesem Szenario treten, oft unterschÀtzt, auch Nebensymptome auf

  • starke Selbstzweifel starke Unruhe und innere Erregtheit
  • SchuldgefĂŒhle und SelbstvorwĂŒrfe
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsstörungen
  • extremes SchlafbedĂŒrfnis oder Schlafstörungen
  • Verlust des sexuellen Interesses

Genau betrachtet Ă€ußert sich also depressive Verstimmung in psychischen und körperlichen Erscheinungsbildern

Depression: Psychische Anzeichen fĂŒr depressive Verstimmung

Was ist eine depressive Verstimmung?

  • stĂ€ndiges GrĂŒbeln, ohne zu einem Ergebnis zu kommen
  • Schlafstörungen
  • das Aufstehen am Morgen fĂ€llt schwer
  • Lustlosigkeit, es fĂ€llt schwer, sich selbst zu motivieren
  • starke Konzentrationsschwierigkeiten
  • schnelle ErmĂŒdbarkeit oder stĂ€ndige MĂŒdigkeit
  • Interessenlosigkeit und fehlendes Durchhaltevermögen
  • es fĂ€llt schwer, bewusste und klare Entscheidungen zu treffen
  • Freudlosigkeit, depressive Verstimmung
  • fehlendes sexuelles Interesse (jedoch oft plötzliche und extreme, aber kurzweilige „Lustmomente“)
  • pessimistische Sicht in die Zukunft
  • SchuldgefĂŒhle und SelbstvorwĂŒrfe
  • schon bei kleinen Problemen, Fehlern und RĂŒckschlĂ€gen kommt es zur totalen Verzweiflung (Betroffene sind sehr „sensibel“)
  • stĂ€ndige innerliche Unruhe, Entspannung fĂ€llt schwer
  • ein GefĂŒhl der Wertlosigkeit, eventuell verbunden mit Selbstmordgedanken
Körperliche Anzeichen fĂŒr depressive Verstimmung:
  • hĂ€ufige Verdauungsbeschwerden (Verstopfung, Durchfall)
  • körperliche Abgeschlagenheit, Kraftlosigkeit
  • das GefĂŒhl, einen „Kloß im Hals“ zu haben
  • DruckgefĂŒhl in der Brust und/ oder MagenkrĂ€mpfe
  • sexuelle Funktionsstörungen (Erektionsprobleme, vaginale Trockenheit)
  • Gewichtsverlust (in manchen FĂ€llen auch starke -zunahme)
  • Muskelverspannungen (meist in Nacken und Schultern)
  • chronische Schmerzen (meist Kopf- oder RĂŒckenschmerzen)
  • Sehstörungen (Flimmern, verschwommenes Blickfeld)
  • Herz-Kreislauf-SchwĂ€che, Atemnot, SchwindelgefĂŒhl

 


Hier kann Hypnose bereits helfen

Die Bezeichnung „Episode“ deutet bereits darauf hin, dass eine Depression auch wieder vorĂŒbergeht. Dennoch kann eine solche Phase lange anhalten. Mit professioneller Behandlung lĂ€sst sich der Zeitraum der depressiven Episode deutlich verringern. In der Hypnosetherapie kann durch den systemischen Ansatz und die Aufdeckung emotionaler Konflikte eine depressive Episode sogar gĂ€nzlich aufgelöst werden. Wenn depressive Symptome frĂŒhzeitig erkannt werden, kann man rechtzeitig gegensteuern – mit dem Ziel, so bald wie möglich zu einem stabilen und ausgeglichenen Leben zurĂŒckzukehren.

Gezielte Fragestellung im persönlichen GesprÀch kann dabei helfen, Symptome zu erkennen und den ersten Schritt zu gehen.

Depression – Hilfe durch Hypnose

„Auch wenn der Himmel wolkenverhangen ist, die Sonne ist trotzdem da, sogar in der Nacht. Durch die bestĂ€ndige Suche nach immer neuen Wolkenformationen, lĂ€sst man oft außer Acht, dass ĂŒber allem der weite Himmel steht. Er ist unendlich und umschließt alles.“

Wer kennt sie nicht, die aufmunternden SprĂŒche und gut gemeinten RatschlĂ€ge? Sicherlich, sie entbehren nicht an Wahrheitsgehalt.

Befindet man sich jedoch in einer, eben solchen, tiefen Verstimmung, nĂŒtzen solche Aussagen rein gar nichts.

Niemand hat eine stĂ€ndige Störung. Die Formulierung „depressiver Patient“ ist also mehr eine Stigmatisierung als ein Charakterbild. Einen Menschen in diesem Zusammenhang als krank oder gestört zu bezeichnen ist demnach auch wenig heilfördernd, von den Folgen durch die Kategorisierungen und Medikationen durch die Schulmedizin einmal ganz abgesehen.

Niemand ist an sich depressiv. Er befindet sich in einer depressiven Stimmung.  FĂŒr eine gewisse Zeit hat er depressive Gedanken. Aber dies ist kein stĂ€ndiger Zustand.  Auch dann nicht, wenn verschiedene körperliche Beschwerden damit einhergehen. Es sind die Gedanken, die sich dem Menschen in bestimmten Situationen aufdrĂ€ngen. Das vielzitierte Gedankenkarussell, dass sich nicht abstellen lĂ€sst. Das kann Angst auslösen, bedrohlich wirken und Schmerz und Trauer zur Folge haben.

Es bedeutet aber nicht, dass dies auch so bleiben muss. Jeder Mensch hat zu irgendeinem Zeitpunkt auch GlĂŒck, Wohlbefinden, Entspannung und Freude erfahren. Er weiß also, dass dies fĂŒr ihn möglich ist und kann sich an die , damit verbundenen Emotionen erinnern. Das ist schon der erste Schritt auf dem Weg in die Heilung. Auch wenn in einer akuten depressiven Stimmungslage Psychopharmaka durchaus hilfreich sein können, vor allem zur Krisenintervention, z.B. bei akuter Suizid-GefĂ€hrdung oder auch Fremd-GefĂ€hrdung. Letztendlich fĂŒhrt allein die Auflösung des zugrunde liegenden emotionalen Konflikts zu dauerhafter und nachhaltiger Heilung.

Es gibt viele verschiedene Wege aus dem Stimmungstief.  Es gilt Ihren eigenen, den fĂŒr Sie passenden Weg zu finden. Er liegt in Ihrem Emotionalkörper verborgen, Sie kennen ihn bereits, finden jedoch auf kognitiver Ebene keinen Zugang dazu.